Um den Jahreswechsel ist es ja vielerorts etwas ruhiger, doch hier bei mir war auch der gesamte Januar vergleichsweise still. Das hat nichts mit schlechter Auftragslage, Auszeiten oder wilden Vorsätze für 2019 zu tun – nein, ich brauchte vielmehr etwas Zeit, um an mir und an einem neuen Podcast-Projekt zu arbeiten. Beides hängt unmittelbar zusammen, aber am besten hört ihr euch einfach mal die kürzlich veröffentlichte Nullnummer an, dann wird sicher vieles klarer.

Damit ist es jetzt also öffentlich: Hallo, ich heiße Jürgen und ich bin Schmerzpatient.

Es ist nicht einfach für mich – gerade als Freiberufler –, so offensiv mit einer derart gravierenden körperlichen Einschränkung umzugehen. Umso mehr weiß ich zu schätzen, wie verständnisvoll all meine Kunden, Auftraggeber und Netzwerk-Kollegen bislang mit dem Thema umgegangen sind. Das hat letztendlich auch den Ausschlag für mich gegeben, aus meiner Not eine Tugend zu machen und meine Schmerzkrankheit in Form eines Podcasts zu verarbeiten.

Auch wenn das vielleicht komisch klingt: Ich nehme damit eine ordentliche Portion Druck raus. Ich muss nicht mehr länger so tun, als wäre alles in Ordnung. Ich kann die lapidare Frage „Na, wie geht’s dir so?“ auch mal ganz ehrlich mit „War schon besser.“ beantworten. Ich befreie mich damit – und das kommt auf der anderen Seite wieder euch und euren Projekten zugute.

Ihr müsst euch um mich also keine Sorgen machen. Ich habe einen Therapieplan, ich bin guter Hoffnung für die Zukunft und meine Motivation, als Freiberufler nachhaltig für mich und meine Familie zu sorgen, ist ungebrochen. Tief in meinem Herzen bin ich eh so ein „Jetzt erst Recht!“-Typ.

Wir machen das in Zukunft also einfach so: Wir arbeiten wie bisher an unseren gemeinsamen Projekten – und wenn ich wirklich mal eine gesundheitliche Auszeit brauchen sollte, kommuniziere ich das klipp, klar und vor allem rechtzeitig. Deal?

Dann bleibt mir nur noch eines zu sagen: Danke für euer Vertrauen – bisher und in Zukunft!

Ach ja: Falls euch die Schmerzenssache interessiert, schaut gerne auf schmerz.fm vorbei – oder abonniert uns bei Apple Podcasts. Oder plant ihr selbst einen Podcast für euch oder einen Kunden? Dann lest am besten hier nach, wie ich euch dabei vielleicht helfen kann.