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episode 295: Bonus 213: Programmieren für Kids im Coder Dojo – feat. Entbehrliches  

[transcript]


In unserem neues Bonus-Format versuchen wir, dem Credo aus unserem Intro endlich gerecht zu werden. Heute: Ehrengast Poschi von "Entbehrliches" erzählt vom Programmieren für Kids im Coder Dojo. 


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 February 3, 2023  17m
 
 
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Hallo und herzlich willkommen zu - ach übrigens zu unserem wundervollen Bonusformat, das
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vielleicht noch toll ist als unsere vollen Folgen.
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Weiterhin haben wir Poschi zu Gast und Jürgen sitzt auf der Strafbank, aber Dominik ist
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dabei.
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Und was hast du uns mitgebracht, Poschi?
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Ich habe euch was mitgebracht.
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Eine Sache, wo ich schon öfter aktiv war und ich es sehr spannend finde, vor allem
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wenn ich das dann mit meiner Kindheit vergleiche.
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Und zwar, es gibt so eine Veranstaltungsreihe oder so ein Konzept, das passiert auf der
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ganzen Welt und da gibt es dann viele Vereine oder Gruppierungen, die das dann durchführen
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und das ist ein Coder Dojo.
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Und so, ich bin Softwareentwickler und deswegen freut mich das natürlich, wenn man da irgendwas
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mit Computern macht, aber es geht nicht um mich, sondern es geht um Kinder.
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Also die Idee an sich von so einem Coder Dojo ist, dass man Kindern und Jugendlichen irgendwie
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diese Computer und diese Technik näher bringt, aber -
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Dieses Internet?
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Ja genau, dieses Internet und diese Leuchtbretter, aber - und das ist halt der Clou - sie jetzt
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nicht als reines Konsuminstrument, sondern um selber damit Sachen zu produzieren.
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Also die Idee ist nicht, dass man Kindern beibringt, wie sie mit zwei Klicks am Tablet auf YouTube
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landen, sondern wie sie damit selber irgendwas herstellen können.
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So und das können zum Beispiel kleine Filme sein, aber im Großen geht es dann schon irgendwie
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so ein bisschen um Programmieren.
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Und ich erinnere mich dann so zurück, wie das war, als ich noch relativ klein war.
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Mein Vater war da interessiert und hatte da so eine Programmiersprache und dann hat er
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mir sowas gezeigt und dann hat es gepiept.
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Und für mich war das schon irgendwie faszinierend, aber am Ende des Tages ist es da schwierig,
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große Sachen daraus zu machen.
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Und da ist quasi der Teil, der in den letzten Jahren sehr viel, wo sehr viel passiert ist
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und da gibt es verschiedenste Dinge, mit denen Kinder was machen können und da möchte ich
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euch so ein bisschen erzählen, weil mich das irgendwie auch fasziniert.
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Da ist tatsächlich die Frage an den Philipp, der ja auch für seinen Lebensunterhalt developpt.
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Wann ist denn so deine erste Erfahrung gewesen?
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Hast du, weil du hast vorhin "Oh ja" gesagt, hast du auch hier Dojos besucht?
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Dojos sind ja von nicht.
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Also ich habe jetzt schon Dojos geleitet, allerdings immer für Erwachsene.
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Die haben dann auch schon den anderen Fokus, weniger so ein ranführen, sondern eher so
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sich Sachen mal wieder neu lernen.
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Aber eben genau dieser Einstieg in Softwareentwicklung und Programmierung, den hatte ich mehrfach.
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So einmal erst mit so einem dicken Buch über QBasic war das glaube ich noch.
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Da war zum Beispiel auch so ein Programm drin, das konnte man abtippen.
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Das war so ein Spiel, wo man Moore finden konnte.
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Also ich muss wie so eine Art Minesweeper vermute ich, dass es war.
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Wenn jemand weiß, wie das Buch heißt oder wo es vielleicht diesen Code nochmal gibt,
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da wäre ich echt interessiert.
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Denn damals wollte ich das Ganze mal ausprobieren und habe es alles abgetippt, was Ewigkeiten
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gedauert hat.
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Weil so abtippen war, naja mit einem Finger auf der Tastatur die Buchstaben suchen.
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Und dann am Schluss lief es nicht, weil ich irgendwann Tippfehler drin hatte und ich habe
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ihn nie gefunden.
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Von daher, da wäre ich sehr interessiert.
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Und dann hatte ich irgendwann mal in so einer AG in der Schule so ein bisschen Turbo Pascal
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gelernt.
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Ja und dann wiederum als ich eine Ausbildung gemacht habe, dann C programmieren gelernt.
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Da würde ich dann auch sagen, da wo ich sagen würde, da habe ich eigentlich richtig, richtig
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Programmieren gelernt.
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Nicht bloß und rein schnuppern.
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Okay, alles klar.
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So, also dann hier Poschi, erzähl mal.
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Ja und zwar, das was ich ein bisschen faszinierend finde, ist es gibt so zum Beispiel so ein
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kleines Gerät oder so einen kleinen Roboter und dazu gibt es so eine Mathe, die man auf
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den Boden legt.
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Und da sind dann so verschiedene Punkte drauf und dann gibt es halt die Aufgabe, dass man
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den Roboter irgendwo hinfahren muss.
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Und das ist aber quasi alles so weit runter reduziert, dass ein Kind so eine Art Tablet
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aus Holz, da ist auch Elektronik dran, bekommt.
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Und dann kann es, wenn das Kind schon Pfeile versteht, kann es da Pfeile legen und den
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Roboter drehen lassen und fahren lassen.
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So und das ist halt quasi super simpel und man muss noch nicht mal lesen und schreiben
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können, sondern also ja Pfeile und drehen muss man irgendwie verstehen.
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Und dann kann man diesen Roboter programmieren und dann, je nachdem wie das Spielfeld liegt,
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darf er halt nicht in ein Feld reinfahren, das irgendwie als Loch markiert ist und hat
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man verloren.
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Das ist so quasi so mega spielerisch und das funktioniert auch erstaunlich gut, wie
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dieser Roboter dann fährt.
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Das fand ich irgendwie super faszinierend.
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Aber spannender wird es eigentlich dann noch so ein bisschen später, wenn man dann schon
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so lesen und schreiben kann.
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Weil ich weiß, ich habe halt irgendwie geschafft den Computer piepen zu lassen und dann dachte
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ich mir, okay jetzt einmal gepiept, dann kann ich jetzt zehnmal Piepen schreiben, dann
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piept er zehnmal und dann wurde mir gezeigt, dass es da so Schleifen gibt und dann kann
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ich ihn tausendmal piepen lassen und ich muss nur eine Zahl austauschen.
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Das war das halt was quasi mich fasziniert hat.
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Aber tausendmal piepen lassen ist eine DDoS Attacke dann, oder?
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Die Nerven der Eltern auf jeden Fall.
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Jetzt muss ich doch ganz neudig fragen, welche Programmiersprache war das damals?
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Das war Cubasic.
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So wie jeder angefangen hat oder weiß nicht jeder, aber ich hörte viele.
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So und jetzt sind wir halt im Jahr 2023 und das geht doch besser.
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Das geht jetzt ein bisschen besser und statt dass der Computer piept, kann er jetzt fauchen.
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Also es gibt so eine Programmierangebung, die heißt Scratch oder das gibt es das gleiche
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nur mit Sendung mit der Maus.
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Ja, es ist wirklich, wirklich ganz toll.
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Mit Sendung mit der Maus?
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Ja.
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Sehr fantastisch.
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Also das heißt dann, du kannst wenn du startest, hast du dann einfach die Maus von der Sendung
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mit der Maus in der Mitte und wenn du die dann aktivierst, kann sie mit den Augen klimpern.
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Also dann gehen dann die Augen auf und zu und sie macht zum Klimpergeräusch dazu.
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Oder der Elefant, du kannst den Elefant da reinklicken und der kann dann liebe Vorreu
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machen und ganz genau und du kannst die Ente rein machen und die quakt dann.
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Das Ding ist so, ich kann nicht programmieren über HTML hinaus und ich bin jetzt interessiert.
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Also ich komme mir dann vor wie ein so Kindergartenkop wie Arnold Schwarzenegger, der in den mitten
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von lauter Kleinkindern hockt.
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Ich werde das jetzt machen.
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Sehr gut, sehr gut.
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Du kannst dann die Maus mit klimpern lassen und dann kannst du die Zähme klimpern lassen
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und dann kannst du noch dir einen Ball irgendwie da reinklicken und dann hast du so sagen wir
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mal Kontrollblöcke, damit kannst du dann die Sachen steuern.
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Also du kannst zum Beispiel sagen, wenn jemand die Rechts-Taste drückt oder die Linkstaste
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drückt, soll sich die Maus entsprechend bewegen und dann kannst du sagen, der Ball soll zufällig
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durch die Gegend fliegen und dann kannst du programmieren, dass wenn die beiden sich berühren,
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die Maus umfällt.
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Und dann hast du so sechs Blöcke und irgendwie zwei Symbole da reingezogen und schon hat so
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ein Kind so ein Computerspiel programmiert.
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Also wirklich ein Computerspiel.
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Also das ist natürlich im Browser.
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Ich glaube auf Steam, wenn man die Charts nicht mit erklimmen.
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Aber wenn du so ein bisschen lesen und schreiben schon kannst, kann man da als Kind irgendwie
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so ein Computerspiel entwickeln.
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Und das ist völlig faszinierend, finde ich.
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Ja vor allem, wenn ich überlege, früher gab es eine ähnliche Prämisse bei einem Software,
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Produkt, Toy, ich weiß gar nicht, wie man es heute einschätzen würde.
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Das hieß Click and Play, das eben auch so etwas erlaubt hatte.
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Das war aber alles so kompliziert und war auch relativ teuer natürlich für die damaligen
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Verhältnisse und besonders gut funktioniert hat es nicht.
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Also ich finde es echt gut, was sich da alles bewegt und wie zugänglich die Sachen werden.
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Und ich weiß auch, dass es solche kleine Programmierübungen gibt, die es inzwischen
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mit allen möglichen Brandings gibt.
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Ich bin natürlich ein Riesen-Maus-Fan, aber ich weiß auch, dass es das zum Beispiel mit
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hier Eisprinzessin Elsa und Co. gibt und mit allen möglichen Sachen.
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Aber ist das dasselbe oder ist das nur das gleiche Prinzip, Philipp?
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Ich glaube, das fußt alles auf diesem vom MIT gemachten Scratch-Projekt.
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Ah, ok, geil.
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Viel basiert darauf.
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Also Eisprinzessin Elsa habe ich noch nicht gesehen, aber das ist ein guter Tipp, weil
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du kannst die Kinder da wirklich an der Stelle abholen, wo sie halt da Interessen haben.
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Da wirst du eine 7-jährige, die sehr interessiert ist.
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Auf jeden Fall.
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Und jetzt haben wir quasi dann nur was im Computer, wo man halt mit der Maus klickt.
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Aber es gibt es auch schon als Hardware.
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Also es gibt so Calliopes.
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Das sind so kleine Mikrocomputer, die man mit einer sehr ähnlichen Programmierübaufläche
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auch entwickelt oder programmiert.
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Und die haben halt dann so Bewegungssensoren drin und so ein paar LEDs und die können
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auch piepen und ein Helligkeitssensor.
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Und da kannst du dann mit drei Blöcken eine Alarmanlage bauen.
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Oder du kannst deinem Kind irgendwie zeigen, wie man Alarmanlage baut.
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Also wenn es dunkel ist, dann ist das Ding ruhig, aber wenn es hell wird, dann fängt
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es an zu piepen.
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Und dann legt man das halt in eine Brotdose, macht sie zu und wenn jemand die Brotdose
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öffnet, um das Brot zu klauen, fängt es halt an zu piepen.
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Ich könnte hier ihre eigene Alarmanlage für ihre eigene Schokoladentour machen lassen.
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Das wäre ziemlich asozial gemeint.
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Wobei, ganz ehrlich, das fällt mir jetzt auch gerade auf.
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Mit etwas, mit was ich liebend gern gespielt habe früher.
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Wir hatten so eine Elektrobaukasten, wo du so aus so ein, naja, mehr oder so Bauteile
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eben so was wie eine Alarmanlage auch bauen konntest.
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Also da so eine Faszination.
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Und ich muss auch gestehen, das ist ja eigentlich total cool, dass so diese Welten mehr verschmelzen
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von elektronischer Schaltung und irgendwas am Computer machen.
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Weil, wenn ich überlege, das war etwas, was selbst noch in meiner Ausbildungszeit gefühlt
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super teuer und sehr aufwendig war, diese Welten miteinander zu verbinden.
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Zu sagen, ich habe so einen Kontakt und ich möchte, dass das irgendwie in den Rechner
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rein geht.
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Das war immer, immer ein blödes Geschiss.
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Das ist heute wirklich so einfach wie möglich, auch im professionellen Umfeld.
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Und das finde ich alles nur gut.
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Also da habe ich echt kein Retro, alles war früher besser.
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Ne, das war richtig, richtig gut.
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Oder finde ich richtig, richtig gut, wie zugänglich das heute ist.
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Geil.
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Und vor allem, die Kinder checken das dann auch voll.
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Und mit dem Kaliope kann man zum Beispiel auch machen, dass man Schütteln erkennt und
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dann soll eine Zahl gewürfelt werden.
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Und ich habe das mal so einem Kind gezeigt, was man da so machen kann.
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Und dann hat sich das Kind überlegt, hm, ja, aber meine Alarmanlage, wenn ich die Brotdose
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aufmachen will, dann soll es ja nicht piepen.
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Und dann hat sich das Kind überlegt, hm, man könnte ja machen, wenn man die Brotdose
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vorher schüttelt, dass es dann die Alarmanlage nicht losgeht.
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So.
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Und dann ist das Kind einfach drauf gekommen und hat das dann gemacht.
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So und ich musste dann gar nicht mehr viel dazu beitragen.
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Kinder können was in die Hand nehmen und anfassen und was damit tun und haben selber
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da irgendwie total die krassen Ideen, wie sie da Sachen zueinander verschmelzen.
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Und das Konzept von dem ganzen Dojo ist dann, dass die Kinder den Tag über, wie sie Lust
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haben, irgendetwas bauen und dann, wenn sie keine Lust mehr haben, können sie was anderes
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machen und bauen was anderes.
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Und am Ende des Tages zeigen sich dann alle Kinder gegenseitig, was sie gemacht haben.
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Und dann sieht man halt, wie die Kinder mit den gleichen Materialien völlig unterschiedliche
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Dinge getan haben oder wie sie sich den ganzen Tag über dann selber geholfen haben gegenseitig.
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Aber wenn die das halt gecheckt haben und die Dinge zum dritten Mal machen, also zum dritten
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Mal bei so einem Dojo zum Beispiel dabei sind, zeigen die sich das gegenseitig und können
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sich dann helfen.
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Und das ist dann auch irgendwie super cool, wenn sie halt drin sind und dann einfach eine
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coole Sache machen.
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Und du bietest diese Dojos an und wenn sich die Hörerinnen und Hörer für ihre Kinder
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sofort entscheiden, bekommen sie es zum Vorzugspreis von 998 Euro.
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Es gibt in Nürnberg einen Verein, ein Kodadojo Nürnberg und der bietet das kostenlos an und
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ich bin da einer der Mentoren.
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Also ich gehe da hin und unterstütze.
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Das ist kostenlos.
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Aber auch keine in-game purchases.
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Keine Schlumpfbeeren, die man in eine Kanupe anwerfen muss.
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Man kann sich eigene Mauselemente malen, wenn man möchte.
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Geil.
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Ab wie viel Jahren würdest du das empfehlen?
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Ja, also ich glaube offiziell ist es ab 6.
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Es hilft aber schon, wenn die Kinder lesen und schreiben können.
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Du möchtest dann schon eine Schleife machen, das war jetzt 10 oder 100 Mal.
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Dann ist es schon ganz gut, wenn man eine Vorstellung hat davon, was das bedeutet und
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wie diese Zeichen da aussehen und dass man so eine Tastatur bedienen kann.
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Aber da geht auf jeden Fall einiges.
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Lasst da gerne mal ein Link da, das schaue ich mir mal an.
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Ob die besagten 7-Jährige für die nicht was wäre.
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Das kann ich mir wirklich gut vorstellen.
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Was auch witzig ist, wenn die Kinder dann irgendwie dann den, also man hilft ihnen am
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Anfang und dann machen sie viel selber und wenn man dann, kleine Kinder lässt man als
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Erwachsene nicht, als Elternteil dann nicht den ganzen Tag völlig allein.
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Deswegen sind auch häufig Eltern da, die dann sich aber auch irgendwie an der Seite stehen,
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wenn das Kind halt, also bei Seite stehen das Kind machen lassen oder das Kind halt unterstützen.
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Aber wenn die Kinder dann irgendwie so selbstständig werden, dann kommen dann, wird den Eltern
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so ein bisschen langweilig und die Mentoren haben vielleicht auch gerade nicht so viel
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zu tun.
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Und dann kommen manchmal so Eltern und sagen, hm, ist ja Wahnsinn was mein Kind da macht,
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ich könnte das nie.
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Und das ist dann immer so meine Challenge, dass ich dann so Eltern, die sagen, ich könnte
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das ja nie, auch so ein Kaliope in die Hand drücke und dann einfach auch mal so eine Alarmanlage
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bauen lasse.
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Und dann stellen die irgendwann nach einer halben Stunde fest, dass sie es wohl doch
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offensichtlich können und dass es gar nicht so schwierig ist.
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Und dann haben die da irgendwie so ein, so ein neugemeinsamer Baas, die Eltern und die
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Kinder.
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Weil sie dann halt nicht mehr, oh ich verstehe nicht was mein Kind da tut und ich möchte
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das fördern, sondern oh cool, ich verstehe was mein Kind da macht und ich finde es auch
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cool.
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Ich liebe es großartig.
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Es ist gekauft, Poschi, es ist gekauft.
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Sehr schön, das freut mich.
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Ja, ja freut mich.
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Und was mich halt fasziniert ist, dass das, also vieles fasziniert mich daran und was
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mich fasziniert ist, dass das halt in meiner Kindheit noch nicht so war und was da quasi
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im Laufe der Zeit alles passiert ist und wie einfach das mittlerweile ist.
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Super.
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Also eigentlich dann fast der Appell würde ich sagen für alle, die sagen, sie haben
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Kids in dem Alter, sich mal zu informieren.
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Es gibt ja diese Organisationen plus in Nürnberg, also oder besser es gibt überall solche Organisationen,
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die eben solche Dojos explizit für Kids anbieten.
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Nur ein bisschen aufpassen, es gibt auch Code Dojos für Erwachsene, die sind dann in der
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Regel auch eher mit Fokus für Leute, die wirklich softer entwickeln.
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Ja.
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Dann würde ich sagen, haben wir doch einen schönen Appell nach draußen gebracht und
15:51
vielleicht den einen oder anderen mitgenommen.
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Dominik, hau raus.
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Ich habe noch einen schönen.
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Ich habe es vorhin im Vorgespräch angekündigt, ich habe noch einen Fun Fact zum Thema IT
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im weitesten Sinne.
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Ich habe heute bemerkt, dass ich nur vier Tage älter oder jünger als MS-DOS.
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So, kam mir heute mal wieder sehr alt vor.
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Du bist aber auf jeden Fall erfrischender mit dir zu kommunizieren als mit einem alten
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MS-DOS.
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Ich bin auch, also ich bin ja wirklich auch extrem bescheiden, aber ich glaube, ich kann
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mit Fug und Recht behaupten, dass ich visuell auch ansprechender bin als MS-DOS.
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Boah.
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Sorry, aber DOS ist mein Ding.
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Was für ein schönes Schusswort.
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Besser wird es nicht.
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Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
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Tschüss.
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Philipp im Schnitt hier.
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Ich habe das Buch gefunden.
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Es heißt "Das große QBasic Buch" aus dem Data-Backer-Verlag.
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Danke an alle, die trotzdem herumgeschaut haben.